Energiegenossenschaft Fürth eG
 
Die Nahwärme

 Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe FNR teilt mit:

https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/waermenetze-in-bioenergiedoerfern-verdichten

Aktuelle Nachricht

02.02.2021

Wärmenetze in Bioenergiedörfern verdichten!

Neue Bundesförderung gibt hohe Zuschüsse: Anschluss an Biowärmenetz als Einzelmaßnahme mit bis zu 50 % förderfähig

Neue Hausanschlüsse an bestehenden Wärmenetzen, in die mindestens 25 % erneuerbare Wärme eingespeist wird, erhalten aus dem Programm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahme“ seit Januar 2021 eine sehr attraktive Förderung. Vor allem in Bioenergiedörfern, aber auch in Städten bzw. Stadteilen mit Nah- bzw. Fernwärmenetzen, die Anlieger ganz oder überwiegend mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgen, bietet sich nun die Gelegenheit, bislang noch nicht angeschlossene Häuser ans Netz zu nehmen.

Bisher mussten Anlieger in Bioenergiedörfern, denen beim Aufbau eines Wärmenetzes im Ort ein Nahwärmeanschluss noch nicht gelegen kam, bei späterem Interesse oft lange warten, bis ihnen der Anschluss ermöglicht wurde. Erst wenn der Wärmenetzbetreiber, wie z. B. eine Bürgerenergie- oder Biowärmegenossenschaft, eine förderfähige Netzerweiterung plante, konnten dabei auch ergänzte Hausanschlüsse am bestehenden Wärmenetz eine Förderung bekommen.

Mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahme“ (BEG-EM) wird jetzt auch der Anschluss an ein Wärmenetz als Einzelmaßnahme gefördert. Die Förderquote für die Errichtung eines Hausanschlusses beträgt:

  • 30 Prozent, wenn das Wärmenetz mindestens zu 25 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgt wird,
  • 35 Prozent, wenn das Wärmenetz mindestens zu 55 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgt   wird,
  • zusätzlich 10 % Bonus, wenn dabei gleichzeitig eine Ölheizung ersetzt wird, sowie
  • zuzüglich 5 % Bonus, sofern eine energetische Sanierungsmaßnahme als Bestandteil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplans erfolgt.

In vielen Bioenergiedörfern bietet sich damit eine äußerst günstige Gelegenheit, weitere Bürger in die Wärmegenossenschaften aufzunehmen und die vorhandenen Wärmenetze zu verdichten. 

Heizen Sie mit Öl, müssen Sie mehr bezahlen – denn Öl stößt mit rund 266 Gramm CO2 pro kWh deutlich mehr klimarelevantes Gas aus. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh (2.000 Liter) sind das 5,3 Tonnen CO2. 

Folglich müssten Sie im Jahr 2021 rund 158 Euro mehr bezahlen. 2025 wären es knapp 348 Euro.

Heizöl wird ab 2021 immer teurer durch den CO2 Aufschlag.Heizöl wird ab 2021 immer teurer durch den CO2 Aufschlag.
BAFA Förderübersicht
Hier können sie sich informieren über die Fördermöglichkeiten
ee_foerderuebersicht_2020.pdf (40.99KB)
BAFA Förderübersicht
Hier können sie sich informieren über die Fördermöglichkeiten
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Unser neuer Nahwärmeflyer
Der neue Nahwärme-Flyer März 2021
EGFuerth_Flyer_DINA4_25022021.pdf (218.38KB)
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Neue Energie für das Neue Jahr! BAFA startet Januar 2021 mit Umsetzung der BEG Einzelmaßnahmen

Ab 2021 bündelt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die investiven Förderprogramme zur energetischen Sanierung von Gebäuden.

Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“, als Kernelement des nationalen Klimaschutzprogramms 2030, bündelt die Bundesregierung ab 2021 ihre bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich in einem modernisierten, vereinfachten und optimierten Förderangebot. Dies umfasst u. a. das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren) und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP). Mit der BEG sollen die Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien spürbar verstärkt, bestehende Hemmnisse beseitigt und die Sanierungsrate im Gebäudebereich weiter gesteigert werden.

Jeder Fördertatbestand wird sowohl als Zuschuss- wie auch als Kreditförderung angeboten. Die Zuschüsse können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Die Kreditvariante wird durch Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) in Zusammenarbeit mit den Hausbanken umgesetzt.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude besteht aus drei Teilprogrammen die jeweils in der Zuschuss- und Kreditvariante angeboten werden:

1.    Wohngebäude (BEG WG)

2.    Nichtwohngebäude (BEG NWG)

3.    Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Zum 2. Januar 2021 startet die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen durch das BAFA. Einzelmaßnahmen sind solche, die nicht einen Effizienzhausstandard für ein Gebäude insgesamt erreichen. Bei den Teilprogrammen BEG WG und BEG NWG werden systemische Maßnahmen gefördert, die ein Gebäude insgesamt auf einen Effizienzhausstandard bringen.

Gefördert werden anteilig an den förderfähigen Kosten:

·       Maßnahmen an der Gebäudehülle (z. B. Außenwände, Dachflächen, der Austausch von Türen und Fenstern) mit 20 Prozent,

·       Anlagentechnik (z. B. Einbau und Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen) mit 20 Prozent,

·       Erneuerbare Energien für Heizungen (z. B. Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Hybridheizungen oder Solarthermieanlagen) mit 20 bis 45 Prozent,

·       Anschluss an ein erneuerbares Gebäude- oder Wärmenetz mit 30 bis 45 Prozent,

·       Maßnahmen zur Heizungsoptimierung (z. B. hydraulischer Abgleich inklusive Austausch von Heizungspumpen) mit 20 Prozent,

·       sowie Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung (z. B. Efficiency Smart Home).